Allgemeines Versicherungsvertragsrecht by Karl Sieg

By Karl Sieg

Prof. Dr. Karl Sieg ist emerierter Ordinarius der Universität Hamburg, an der er bis Herbst 1978 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht/Versicherungsrecht innehatte und Direktor des Seminars für Versicherungswissenschaft war.

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Das bedeutet eine Besserstellung der Versicherten. lhre Rechte k6nnen gegentiber der gesetzlichen Regelung aber auch abgeschwacht werden, wie § 7 Abs. 1 Satz 2 AHB zeigt: Danach steht die Ausiibung der Rechte aus dem Versicherungsvertrag ausschlie8lich dem Versicherungsnehmer zu. Auch mit dessen Zustimmung solI der Versicherte nicht tiber seine Ansprtiche verftigen oder sie gerichtlich geltend machen. Diese Regelung solI - etwa bei einer Betriebshaftpflichtversicherung den Versicherer der Notwendigkeit entheben, im Schadensfall mit einer unbestimmten Vielzahl ihm unbekannter Personen das Vertragsverhaltnis abwickeln zu mtissen.

Er kann sich gegen diese notwendige Aufwendung versichern im Wege der Neuwertversicherung, die dem Bereicherungsverbot - wegen des eingetretenen Aufwandschadens - nicht widerstreitet. Eichler, Versicherungsrecht, 2. Auflage 1976, S. 236, zahlt die Neuwertversicherung auch in H6he der Differenz zum Zeitwert nicht zu den notwendigen Aufwendungen, sondern zum (aktiven) Sacherhaltungsinteresse; ahnlich Prolss-Martin, VVG, 25. Auflage 1992 § 55 Anm. 1 B. Dem ist zu folgen, es liegt eine bestimmte Wertvereinbarung zugrunde.

335-350, schlieBt sich dieser Auffassung mit eingehender Begrtindung an und zieht daraus eine wichtige Folgerung; der Leitsatz lautet: "Die Krankenversicherung ist, soweit sie den Schaden ersetzt, der durch notwendige Krankenpflege einer versicherten Person (Krankheitskostenversicherung) entsteht, eine Schadensversicherung und unterliegt damit auch den Vorschriften der §§ 67, 68a VVG. Soweit der gesetzliche Obergang eines Ersatzanspruchs, der dem Versicherungsnehmer gegen einen mit ihm in hauslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehorigen zusteht, ausgeschlossen ist, kann ein solcher Anspruch auch nicht rechtswirksam an den Versicherer abgetreten werden.

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